Zu den Sternen …
ZU DEN STERNEN …
Manchmal gerate ich in Versuchung,
und schleudere irgendein Gedicht zu den Sternen…
Danach, gleich ob es auf mein Kissen
des wandernden Pilgers zurückfällt oder nicht,
wird es ein helles oder blasses Spiegelbild
des kosmischen Eifers sein…
Wer bin ich um die alchemistische Arroganz
seiner Träume zu bestreiten?
Jene manchmal verdunkelten Klarheiten
wenn sie im Kosmos zerbersten
und nichts anderes als Samen sind
einer neuen Welt, und,
warum nicht,
eines neuen Menschen?
Wie ich, wie du…
Aber ohne jede Eitelkeit
die das Denken und Fühlen verschleiert.
Oder ist es vielleicht so, dass wir nur Staub sind
und uns zu Staub verwandeln?
Adrián N. Escudero (Santa Fe, Argentinien)
Übersetzung Germain Droogenbroodt – Wolfgang Klinck



