Ich hebe mein Glas
Ich hebe mein Glas
Ich hebe mein Glas.
In meinem farblosen Wein
galoppiert der Vers.
Er sucht die Umgebung des Sublimen.
Er stößt an die fatale Grenze
der Poesie
und das Glas zerbricht,
verschüttet den Wein.
Mein Traum bleibt
noch nüchtern.
Die Erinnerung
an deine Abwesenheit
bricht in mir zusammen.
…und ich trinke.
Norberto Pannone, Argentinien
Übersetzung Germain Droogenbroodt – Wolfgang Klinck



