Auf das Meer blickend
Auf das Meer blickend
Ich schaue tief ins Meer,
während die Sonne zu langsam untergeht,
bleiben Spuren der Zeit in meinem Herzen hängen,
verloren in der Dämmerung.
Sie standen im Sand,
wo das Rauschen des Meeres
die Melancholie alter Liebe zurückbringt.
Einen Moment
am späten Abend innehalten,
erfüllt von Nostalgie.
Je tiefer sie durch meine Adern fließt,
desto stärker ist mein Wunsch,
den Tanz der Meerjungfrauen
in den blauen Tiefen zu schauen.
Ich schaue weiter auf das Meer.
Wellen küssen die Küste,
geben göttliche Umarmungen.
Ewiger Frieden kehrt in mir ein,
begleitet vom Requiem
der Schreie der Möwen
bis Meteore die Nacht entzünden
und sie in Flammen setzen.
AGRON SHELE, Albanien-Belgien
Übersetzung Germain Droogenbroodt – Wolfgang Klinck



