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Nº 814 Gedichte

Auf das Meer blickend

Agron Shele · Albania-Belgium

Auf das Meer blickend

Ich schaue tief ins Meer,

während die Sonne zu langsam untergeht,

bleiben Spuren der Zeit in meinem Herzen hängen,

verloren in der Dämmerung.

Sie standen im Sand,

wo das Rauschen des Meeres

die Melancholie alter Liebe zurückbringt.

Einen Moment

am späten Abend innehalten,

erfüllt von Nostalgie.

Je tiefer sie durch meine Adern fließt,

desto stärker ist mein Wunsch,

den Tanz der Meerjungfrauen

in den blauen Tiefen zu schauen.

Ich schaue weiter auf das Meer.

Wellen küssen die Küste,

geben göttliche Umarmungen.

Ewiger Frieden kehrt in mir ein,

begleitet vom Requiem

der Schreie der Möwen

bis Meteore die Nacht entzünden

und sie in Flammen setzen.

AGRON SHELE, Albanien-Belgien

Übersetzung Germain Droogenbroodt – Wolfgang Klinck

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