Ich darf noch nicht in einem Gedicht leben
ICH DARF NOCH NICHT IN EINEM GEDICHT LEBEN
Ich darf noch nicht in einem Gedicht leben,
ich muss in dieser Welt bleiben, in dieser Stadt.
In der Poesie kann sich niemand,
außer den Verstorbenen heimisch machen;
sie kommen hierher wie arme Fiedler,
ihre Finger sind blau vor Frost,
und sie schlafen lange auf den Betten der Verse.
Übersetzung Germain Droogenbroodt



