Am Ende schien alles überflüssig
Am Ende schien alles
überflüssig zu sein,
unsere Launen, unsere Sorgen,
unsere alltäglichen Worte
schwirrend zwischen
den vier Ecken der gesetzlichen Vorschriften
Am Ende war alles
so vorhersehbar wie die Entfaltung
eines gut geprobten Dramas
dass unsere Worte verstummten
wie die müde Wüste
nach dem längsten Tag des Jahres
Am Ende drängte alles
uns bis an den Rand der Worte,
die wir zwischen unseren Debatten austauschten,
unsere geheimen Pläne,
unsere Lügen entlang der Geschichte
von Krieg und Frieden, die die Zeit entfaltet.
NILAVRONILL SHOOVRO, Indien
Übersetzung Germain Droogenbroodt – Wolfgang Klinck



