Ein törichter Mensch
EIN TÖRRICHTER MENSCH
Die Legende erzählt von einem törichten Menschen.
Er steht für sich selbst,
er steht für niemanden sonst,
antwortet niemandem.
Eine Spur der Zerstörung auf seinem Weg [Pfad].
Seine schwieligen Finger entsprechen seinem schwieligen Herzen.
Schwarze Schlieren aus Abscheu und Verlangen
die jeden Anflug von Mitgefühl auslöschen,
falls Mitgefühl jemals einen Atemzug getan hat.
Auf der Suche nach unerreichbaren Träumen,
fällt er mit der Axt den Wald
um Platz für seine Erlösung zu schaffen,
alles sinnlos vernichtend.
Kahles Ödland bleibt übrig,
wo einst grüne Wälder gediehen.
Hoch aufragende Bauten von erstrebtem Reichtum
herrschen über verarmte Hoffnung.
Leben, erdrückt unter der Last eines
eigensinnigen Bedürfnisses zu beherrschen.
Alles zerstörend was schön und richtig ist
um sich den Anteil eines Toren [Narren] zu sichern.
Er hat sich in unsere Welt geschlichen
er lebt jetzt unter uns.
ANN CHRISTINE TABAKA (USA)
Übersetzung: Germain Droogenbroodt –Wolfgang Klinck



