Spuren
SPUREN
Der Sturm hat sich gelegt
mit Sandkörnern vermischt
die Algen am Strand
Spuren des Wütens,
der Gewalt.
Doch anderswo hört das Wüten nicht auf
Häuser stehen in Flammen
dort liegen keine Algen
dort liegen die Toten
wie blutige Spuren
der Kriegsgewalt.
—
HOFFNUNG
Es ist Winter
der kalte Wind hat die letzen Blätter
von den Bäumen gefegt
die für die Vögel
Schutz undUnterschlupf waren
Sie zittern in der Kälte
und doch singen sie noch
auch sie hoffen
auf bessere Zeiten.
GERMAIN DROOGENBROODT
Übersetzung Germain Droogenbroodt – Wolfgang Klinck



