Tashlich
TASHLICH
Ich habe keine Haken,
und auch keine Netze,
um sie auszuwerfen
in die bewegten Gewässer.
Nur kleine Bröckchen
für die Fische
die unter der Brücke warten,
unten in den Tiefen,
um mit offenen Mäulern zu kommen
um sie an der Oberfläche zu finden.
Ich warf mein Brot
in das Wasser
der Erlösung,
alle meine Sünden,
in der Hoffnung auf ein weiteres Jahr,
ein Jahr, in dem meine Taschen
leer sein werden
und ich nichts mehr habe
um es ins Meer zu leeren.
Stanley H. Barkan, USA
Übersetzung Germain Droogenbroodt – Wolfgang Klinck



