12. Februar 1983
12. Februar 1983
Sein Alter,
ein Haufen Falten.
Früher war er nicht so;
er trank Rotwein;
einst fühlte er sich schuldig,
er weinte und betete,
bis er Gott sah als Glut.
Kürzlich ging er zum Dorf,
er sah die Eiche verdorrt,
das Weihwasserbecken war Asche,
der Priester Gras
und Allah weit hinter den Bergen,
weit, weit weg,
unsichtbar.
FUAD RIFKA, SYRIEN 1930-2011
Übersetzung Fuad Rifka – Germain Droogenbroodt



